Begleitende Forschung

Die begleitende Forschung während des Testlaufs war ein wichtiger Baustein von MIT-MUT, um die Wirkung des Spiels zu messen. Das Ziel war herauszufinden, was sich während des Spiels bei den Mädchen verändert. Um festzustellen, ob und wie die das MIT-MUT Spiel und sein Ressourcenaufwand wirkt, wurden quantitative und qualitative Erhebungsmethoden eingesetzt.

  • Quantitative Erhebung: Online-Umfrage bei Schülerinnen

In der ersten sowie in der letzten Spielwoche wurde im Se3N eine Online-Umfrage bei den teilnehmenden Mädchen durchgeführt. Durch die Online-Umfrage wurde die Wirkung und mögliche Vorher-Nachher Effekte analysiert.

  • Qualitative Forschung: Tiefeninterviews mit PädagogInnen und Erziehungsberechtigten

Nach Abschluss des Testlaufs wurden darüber hinaus problemzentrierte Interviews mit Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten durchgeführt und ausgewertet.

Die Forschungsergebnisse konnten dazu beitragen, die Methoden (Se3N, pädagogische Materialien, etc.) weiter zu schärfen und zu verbessern. Die gendersensible Förderung von Mädchen in IT, Medien und/oder Unternehmerinnentum sollte durch die Forschungsergebnisse weiter unterstützt werden. Dazu brauchte es die Zusammenarbeit mit Schülerinnen, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten, um aussagekräftige, repräsentative Forschungsergebnisse zu erzielen. Eine wichtige Voraussetzung, um valide Ergebnisse zu erhalten, war unter anderem die Trennung zwischen Buben und Mädchen während der zwei MIT-MUT Unterrichteinheiten pro Woche. Nur, indem in allen teilnehmenden Klassen ähnliche Bedingungen herrschten, konnten aussagekräftige Ergebnisse durch die Forschungsaktivitäten erhoben werden. Die Schulbehörden bzw. die Schulaufsichtsorgane wurden über die Maßnahmen zur Datensammlung informiert.